MEDIENBERICHTE
aus dem OMO Valley
Wie bereits an anderer Stelle berichtet, reisten die österreichischen Filmemacher Kristof Müllegger und Reinhard Zach im März 2025 mit unserer Unterstützung ins Omotal, um unseren Kampf gegen den Mingi-Aberglauben und die Entwicklung von OMO Child zu dokumentieren. Aus dem Filmmaterial entsteht nun eine ca. 20minütige Dokumentation, die auch auf Kurzfilmfestivals gezeigt werden soll. Der Trailer zu diesem Kurzfilm ist bereits fertig und unter diesem Link abrufbar. Und wir können es kaum erwarten, Ihnen bald den ganzen Film zu präsentieren!
Im Zuge der Serie „10 Fakten“ wurde am 26.11. auf Pro7 auch das Omo Tal als einer der gefährlichsten Orte auf dieser Welt genannt, zumindest für Kinder – weil der Mingi Aberglaube hier gelebt wird. Der Bericht war recht eindringlich gestaltet, nur leider wurde am Ende behauptet, Lale Labuko hätte die Abschaffung von Mingi erreicht – und das ist leider, wie wir nur zu gut wissen, nicht richtig. Lale hat die Kindstötungen in seinem eigenen Stamm, den Kara, beendet – was natürlich auch eine große Sache ist! Aber zwei weitere Stämme, die Hamar und Bena, praktizieren diesen schrecklichen Aberglauben noch immer – und wir reden hier von Volksgruppen mit ca. 40.000 Personen; d.h. es sind noch immer 200 – 300 Kinder von Mingi bedroht. Unsere Versuche, die Pro7 Redaktion zu kontaktieren und um eine Richtigstellung zu bitten bzw. die Freigabe des Beitrags für unsere Homepage zu bekommen, blieben leider erfolglos; man hat uns nicht geantwortet.
Oberösterreichische Nachrichten
ORF Beitrag vom 10.4.2018
Mit einer Patenschaft sichern Sie nicht nur die Grundversorgung eines Kindes, sondern seine Zukunft.